wettbewerb haindl_areal  d waltenhofen_hegge


. wettbewerb | 2. preis


. städtebau
schaffung einer neuen platzfolge auf der grundlage eines gesamtintegrativen gedankens, beginnend mit dem kirchplatz, flankiert von introvertierten auf den bestehenden grünflächen situierten wohnschollen mit grünem gemeinschaftsbinnenraum, als verdichteter, neu geordneter ortskern im sinne der historischen arbeitersiedlung, verbunden mit einem kirschweg als atmosphärischer mittler, endend mit dem neuen quartiersplatz als zentraler aufnahme- und verteilpunkt, markiert mit einem hölzernen gesamtintegrativen gemeinschaftsgebäude.
vom quartiersplatz gabelförmige erschliessung südlich in das, dem dörflichen gemeinschaftsgedanken folgende, ´schollenquartier´, zwischen der östlich flankierenden iller und der westlich angrenzenden binnenparklandschaft situiert, bzw. nördlich in das historische ´strukturquartier´, als zeitgenössisches wohnquartier mit industriellem charme, verbunden durch ein wasserbecken mit schwimmenden pflanzinseln, als reminiszenz zum historischen kanalverlauf, nördlich und südlich begrenzt durch präzise räumliche setzungen des hölzernen appartement- bzw. gemeinschaftsgebäudes und dem sog. haus 11 als quartierssymbol und kulturell-gastronomischen kopf als weithin sichtbares landmark.
nördliche abrundung des neuen gesamtquartieres durch ergänzung der auf dem hochplateau situierten individualgebäudestruktur als bestandssiedlungsabschluß und einfügung einer perlenschnurartig aufgereihten villenstruktur am böschungsfuß mit direkter parkzuordnung, durch eine nord-süd verlaufende auffahrtsallee erschlossen und die historischen direktorenvillen bzw. das historische beamtenwohnhaus in ein neues raumbildendes ensemble zusammenfügend.zusammenfassend: verweben der bestehenden dorfstruktur mit den neuen quartieren unter atmosphärischen, material-, nutzungs- und sozialaspekten im sinne einer übergeordneten gemeinschaft, im maßstab bis hin zu kleingruppengemeinschaften, den sog. ´schollen´, durchdekliniert.
. ökologisches konzept
zentrale quartiersenergieversorgung durch grundwassernutzung in kombination mit photovoltaik- und solarenergienutzung als ´grünes herz´.rekultivierung der kontaminierten und baulich versiegelten flächen mittels dach- und gebäudekernbegrünungen und anlage eines binnenparkraumes als identitätsstiftende ´grüne lunge´ einschl. naturnaher und abstrakter gewässerabfolge als direkter und indirekter naherholungsbereich, ausdrücklich gebietsübergreifend im sinne des integrativen gesamtentwurfsgedankens.