vmarkt langenwang

 

am fuße des jägerbergs, vor den toren oberstdorfs an der b19 liegend, soll der bestehende supermarkt baulich ergänzt, sein sortiment erweitert und somit in seiner rolle als regionaler versorger gestärkt werden. ziel der gestaltung ist ein neues, das lokale selbstverständnis visualisierendes erscheinungsbild, sowohl in der präsentation der waren, als auch in seiner wirkung nach außen hin. das bestehende gebäude wird auf seine kernkubatur reduziert, elemente wie wiederkehre und eine vorhandene rotunde rückgebaut. im rückwärtigen bereich wird der baukörper durch einen zweiten, die dimensionen des ursprungsbaus aufnehmenden, gebäudeteil ergänzt. es entsteht ein langgestrecktes volumen, das sich durch seine reduzierte formensprache und materialität an die schlichtheit der frei in der umliegenden landschaft stehenden stadlbauten angliedert. parkplätze sowie die warenanlieferung werden hinter das gebäude verlegt.  die holzfassade wird durch v-förmig gestellte vordachabstützungen vertikal gegliedert und rhythmisiert. die innere haupterschließung erfolgt über eine zentrale magistrale, an die die unterschiedlichen sortimentsbereiche angeschlossen werden und deren position und formensprache sich aus der überschneidung der satteldächer im grabenbereich ergibt. notwendige außenbereiche werden in das gebäude eingeschrieben und zonieren den innenraum zusätzlich. es entsteht ein gebäude, dessen rolle als regional verwurzelter versorger durch eine neuformulierung der traditionellen, ortstypischen bauform verdeutlicht wird und welches als anknüpfungspunkt einer ortsgebundenen architektur im sinne einer markenidentität weiterer filialen dienen kann.